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Eine bessere Welt schaffen

Kunstaktion „Container Art Care“ auf der Documenta 2017

27 Jun 2017
·
von Karin

Container Art Care auf der Documenta

Die Kunstaktion „Container Art Care“ war am Wochenende zu Besuch in der Documenta-Stadt. Kann man sich an dem Diskurs der Documenta beteiligen ohne Teilnehmer zu sein?

Der rote 20 Fuß Kunst-Container „Metawerte“ des Aktionskünstlers Rudi Fischer war am 24. Juni in der Stadt Kassel an mehreren Orten auf den Straßen zu sehen. Eine Norm schreibt etwas vor ! Alles was der Norm nicht entspricht ist „verboten“. Der Container ist eine solche Norm, der sich nahezu alle, die weltweit Waren austauschen, unterwerfen.
Tun sie es nicht, verteuert sich der Transport erheblich. Die große Mehrheit der Transporte an Gütern und Waren erfolgt heute in Containern und damit „in der Norm“.

Können sich Menschen auch auf existentielle Normen einigen, die unmittelbar ihre Freiheit, ihre Unversehrtheit, ihren zukünftigen Lebensraum und ihre Würde betreffen?

Die Auseinandersetzung mit dieser, für die Menschheit so entscheidenden Frage, die (in Wahrheit) ein Imperativ sein müsste, war das Thema einer Aktion des Künstlers Rudi Fischer anlässlich der Documenta 14 als weltgrößter Kunstaustellung im öffentlichen Raum. Fischers Aktion steht nur scheinbar im Widerspruch zum dort gezeigten Pantheon, einem in Originalgröße dieses antiken Gebäudes nachgebildeten Bau, errichtet aus öffentlich gespendeten, „verbotenen“ Büchern. Bücher sind aufgeschriebene Gedanken…..und die Gedanken sind in unserer Vorstellung frei……ganz im Gegensatz zu dem, was mit manchen Gedanken angerichtet wird. Hier tun Normen oder Regeln not, die die existentiellen Bedürfnisse aller Menschen nach Freiheit, Umweltschutz, Unversehrtheit und Würde erreichbar machen. Fehlen sie, wird es auch hier teurer! In künstlerischem Kontext drückte Container Art Care diesen Zusammenhang sehr klar aus! Wenn wir den auf dem Container transportieren Wertekanon weiterhin nicht einhalten, wird es für alle auf dem Erdball „teurer“ z.B. beim Umweltschutz, durch Hungerkatastrophen, Flüchtlingsbewegungen, Kriege, Krankheiten und letzten Endes auch bei der Erhaltung unseres Lebensraumes .

Fischer wies darauf hin, dass eine dringlichere Form des Dialoges für eine nachhaltige Entwicklung wichtig ist. Deshalb wird sein Kunst-Container noch bei weiteren Ereignissen (vielleicht auch während des G20-Gipfels in Hamburg) zu sehen sein. Mit dem Container haben wir eine weltweit gültige Norm für den globalen Warenaustausch zum Nutzen der Menschheit geschaffen. Wann beginnen wir weltweit gültige Normen zu schaffen, die viel grundsätzlicher für jeden Einzelnen Erdenbürger die Grundlage eines lebenswerten Daseins darstellen? Wir erleben zunehmend, dass Nationen, Religionen und Politiker die Menschen trennen. Wir wissen , dass Kunst und Kultur Menschen und Nationen vereinen können. Das oberste Ziel ist klar: es geht darum, die Möglichkeit einen für Menschen bewohnbaren Ort zu erhalten. Es ist die höchste kulturelle Leistung, die uns bislang gemeinsam abverlangt wurde!

So sieht es auch der ehemalige Fußball-Nationalspieler und jetzige Integrationsbeauftragte des DFB Cacau, der kürzlich an einer Podiumsdiskussion zu dem Kunstprojekt teilnahm und über die Aktion zur Documenta meinte:
„Das Projekt gefällt mir deshalb so gut, weil es hilft darüber nachzudenken wie unsere Zukunft aussehen kann.
Es hilft anderen Menschen und es wird mit Liebe und Herz gestaltet und durchgeführt“.

Diese Kunstaktion wurde über private Spenden finanziert.

Für Rückfragen: Container Art Care e.V.
Rudi Fischer
Vorstandsvorsitzender
Tel: 0171/7523982
E-Mail: fischer-rudi@t-online.de
Homepage: www.container-artcare.com
Facebook: container art care

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